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Hamburg

Katholischer St.-Marien-Dom

Gedenkort im Mariendom © FiebigAm Mariendom 1, 20099 Hamburg-St. Georg
Telefon 040/24 30 15 
Fax 040/24 11 88 
info@domgemeinde-hamburg.de
www.domgemeinde-hamburg.de
www.mariendomhamburg.de

Im Hamburger Mariendom erinnert seit 2012 eine Arbeit der Hamburger Künstlerin Ricarda Wyrwol an die Lübecker Märtyrer. Die gebürtige Braunschweigerin studierte Bildhauerei und hat heute ein eigenes Atelier in Hamburg-St. Georg. Um einen Pfeiler des Langhauses ist ein Bronzeband mit den Namen der Geistlichen gelegt. Über dem Band ist ein stilisiertes Guillotinenmesser angebracht, unter dem Band ein Kelch.

Erzbischof Werner weihte den Gedenkort am 1. November 2012 am Ende eines Pontifikalamtes ein.

 


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Katholische Pfarrgemeinde St. Ansgar (Kleiner Michel)  

Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg-Neustadt  
Telefon 040/37 12 33
Fax 040/41 91 90 74
info@kleiner-michel.de
www.kleiner-michel.de

Seit 2003 wurde der ökumenische Gedenkgottesdienst in Hamburg jeweils am Sonntag nach dem 10. November um 18 Uhr im Kleinen Michel gefeiert. Zum einen ist diese Kirche in besonderer Weise der Ökumene verbunden, zum anderen liegt der Hinrichtungsort der Lübecker Märtyrer, das Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis, auf dem Pfarrgebiet. 2012 konnten wir in der evangelischen St.-Pauli-Kirche gemeinsam feiern, auf deren Gemeindegebiet liegt ebenso das Gefängnis. 2013 fand der Gottesdienst im dann sanierten Kleinen Michel statt.

 


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Untersuchungshaftanstalt Hamburg

Holstenglacis 3, 20355 Hamburg-Neustadt  
Telefon 040/428 29-0
gefaengnisseelsorge@gmx.de

Im Jahr 1935 wurde die „Untersuchungshaftanstalt Hamburg-Stadt“ zum Standort einer zentralen Hinrichtungsstätte bestimmt und drei Jahre später mit einem Hinrichtungstrakt und einem dauerhaft aufgestellten Fallbeil ausgestattet. Bis 1945 wurden auf dem Hof der Anstalt über 500 Hinrichtungen vollstreckt. Die Gefängniskirche erhielt im Gedenken an die Lübecker Märtyrer den Namen „Kapelle des 10. November“.

Untersuchungsgefängnis Holstenglacis, Gedenktafel an der Hinrichtungsstätte © FiebigDer einstige Hinrichtungsraum existiert heute nicht mehr, er wurde im Zuge von Erweiterungsbauten abgerissen. An jener Stelle in der Südostecke des Gebäudekomplexes, im nicht öffentlich zugänglichen Innenhof, direkt neben dem damaligen Hinrichtungsort, mahnt seit 1995 eine große Bronzetafel des Bildhauers Klaus Luckey zum Gedenken; sie zitiert einen Bibelvers aus der Offenbarung: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir den Märtyrerkranz des Lebens geben.“ (Offb. 2,10).

Die Zellen, in denen die Lübecker die letzten Stunden verbrachten, sind baulich verändert, aber noch erhalten. Die damaligen Büros der beiden Anstaltspfarrer auf demselben Flur sind heute Duschräume. Der Weg, den die Häftlinge aus den Wartezellen zum Fallbeil gingen, ist heute noch nachvollziehbar. Lediglich eine Tür wurde wieder zugemauert, die man 1939 eingebaut hatte, um die Gefangenen auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte den Blicken der Mitgefangenen zu entziehen.

Untersuchungsgef&¨ngnis Holstenglacis © FiebigVor dem Haupteingang zum Gefängnis an der Straße Holstenglacis befinden sich an der Wand montiert zwei schwarze Gedenktafeln, die an die hier während der NS-Zeit Inhaftierten Regimegegner, Zwangsarbeiter und Ermordeten erinnert. Der Künstler Gunter Demnig verlegte direkt vor der Eingangstür auf dem Gehweg unter anderem vier Stolpersteine für die Lübecker Märtyrer.

An einer rückseitigen Mauer in den Kleinen Wallanlagen befinden sich seit 1988 drei weiße Gedenktafeln mit Informationen und Bildern der Vier. Über die Mauer geht der Blick auf die von Bausenator Fritz Schumacher erweiterte Haftanstalt.

 


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Katholische Pfarrgemeinde Sankt Sophien

Weidestraße 53, 22083 Hamburg-Barmbek
Telefon 040/180 25 00 09
www.sanktsophien.de

Johannes-Prassek-Park © FiebigKaplan Johannes Prassek wurde in Hamburg-Barmbek geboren. Seine Familie wohnte im Gerstenkamp. In Sankt Sophien empfing er Taufe und Erstkommunion. Er besuchte die katholische Grundschule und blieb den Grauen Schwestern an der Schule sein Leben lang herzlich verbunden. Gemeindemitglieder halten mit Vorträgen und anderen Veranstaltungen das Gedenken wach.

Der neue Park westlich der Alster-City am Osterbekkanal erhält auf Initiative der Pfarrgemeinde den Namen Johannes-Prassek-Park.

 


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Katholische Pfarrgemeinde Seliger Johannes Prassek, Gemeinde Heilig Kreuz 

Farmsener Landstraße 181, 22359 Hamburg-Volksdorf
Telefon 040/603 47 87
Fax 040/603 47 01
pfarramt@heilig-kreuz-volksdorf.de
www.johannes-prassek.de

Bronzetafel zum Gedenken an die vier Lübecker MärtyrerJohannes PrassekIn der Pfarrei Heilig Kreuz in Hamburg-Volksdorf wird das Gedenken an die Lübecker Martyrer wachgehalten, weil Johannes Prassek am 4. April 1937 hier – im Vorgängerbau der jetzigen Kirche – seine Heimatprimiz gefeiert hat.

Das Messgewand Prasseks hat Pfarrer Gerhard Staudt 1993 – anlässlich des 50-jährigen Todestages – in der Sakristei wiederentdeckt. Der Kirchenvorstand hat es der Propsteigemeinde Herz Jesu in Lübeck als ständige Leihgabe überlassen. Dort wird es jährlich am 10. November beim Festgottesdienst zum Märtyrergedenken vom Hauptzelebranten getragen. Der Saal in unserem Gemeindehaus heißt „Johannes-Prassek-Saal“. Im Jahr 2000 hat die Pfarrgemeinde zur Erinnerung eine Bronzetafel zum Gedenken an die vier Lübecker Märtyrer am Pfeiler des Haupteinganges der Kirche angebracht.

 


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Lageplan Wallanlagen


Der Gottesdienst am 16. November beginnt um 18 Uhr an der weißen Gedenktafel in den Kleinen Wallanlagen, direkt an der hinteren Gefängnismauer des Untersuchungsgefängnisses. Von U-Bahn Messehallen sehr kurzer Fußweg. Der Weg ist beschildert.

 


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